Depression hat mehr als ein Gesicht.

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Hallo du!

Ganz gleich, ob du Geschichten Gleichgesinnter suchst. Besser verstehen möchtest, was in einem lieben Menschen vorgeht. Oder ob du nur ganz zufällig hier gelandet und nun neugierig geworden bist - es ist schön, dass du da bist!

Denn VALO gibt es durch und für Menschen wie dich. Menschen, die ihre Geschichte teilen und sich trauen, ihr Gesicht zu zeigen. Menschen, die mehr über Depression erfahren möchten und dem Thema so Stück für Stück einen größeren Raum in der Öffentlichkeit schenken. Menschen, die allen Facetten des Lebens offen begegnen.

Geschichten zwischen Licht und Schatten
Das Wort VALO kommt aus dem Finnischen und bedeutet Licht. Depression hingegen ist eine Krankheit, die nicht selten im Verborgenen, im Schatten bleibt. Menschen, die an Depressionen leiden, beschreiben häufig eine stetig wechselnde Gefühlslage zwischen Hell und Dunkel, zwischen Licht und Schatten.

Sinnbildlich, aber auch ganz wortwörtlich soll VALO Licht ins Dunkel bringen. Einerseits, indem das Projekt der so weit verbreiteten und dennoch so wenig thematisierten Krankheit Depression eine größere Aufmerksamkeit schenkt. Und andererseits, indem Menschen, die gerade selbst in einer Schattenphase stecken, durch die Erfahrungen und Geschichten Gleichgesinnter kleine Lichtpunkte sehen.

Gesichter, die bleiben
VALO ist ein Langzeitprojekt, das mit der Zeit immer neue Gesichter zeigen und Geschichten erzählen wird. Denn wie auch Depressionen nicht einfach so verschwinden, dürfen auch die Erfahrungen der Menschen, die täglich mit der Depression leben, nicht einfach vergessen werden.

Deswegen wird sich VALO langfristig mit dem Thema auseinandersetzen, denn es ist neben einem fotografischen Projekt eben auch noch viel mehr: Es ist Öffentlichkeitsarbeit, es ist ein Ort, an dem ganz offen über Depression gesprochen werden darf, es ist ein Versuch, einer oft stummen Krankheit eine Stimme zu geben.  Vor allem aber ist VALO eine Herzensangelegenheit.